Vor ein paar Jahren habe ich schon einmal Suse probiert, aber es hat mir persönlich nicht so zugesagt. Vor ein paar Wochen habe ich diesen Schritt noch einmal gewagt, und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Open Suse 11.2 hat eigentlich schon alles dabei, was man so zur täglichen Nutzung benötigt, alles andere kann wie üblich per Paketmanager einfach nachinstalliert werden. Möchte man seine MP3 Sammlung auf dem Rechner hören, so muss man jedoch aus externen Repositories entweder Xine oder den GStreamer ersetzen und Zusatzpakete installieren. Das fand ich persönlich ein wenig umständlich, bei Ubuntu muss man dafür nicht extra etwas einbinden. Auch dort ist die MP3 Unterstützung zwar nicht von Haus aus dabei, aber ich finde, sie lässt sich dort komfortabler installieren. Nichts desto trotz habe ich Suse ein paar Tage ausprobiert und war eigentlich zufrieden. Nur auf meinem Notebook wollte Gnome nach der Anmeldung nicht starten. Der Desktop blieb einfach leer. Ein oder zwei Reboots schufen dort zwar Abhilfe, aber dass das nicht ausreichend war ist wohl selbstverständlich. Im Internet hat man zwar von diesem Phänomen gelesen, aber einen hilfreichen Lösungsweg habe ich leider nicht finden können (Vielleicht hätte ich noch intensiver suchen sollen). Auf meinem Desktop PC lief es jedoch fehlerfrei. Nach ein paar Tagen habe ich aber auch gemerkt, dass Open Suse gegenüber Ubuntu sehr viel langsamer ist und irgendwie habe ich mich auch nach meinem “alten” System gesehnt. Da hatte ich auch schon den zweiten Grund doch wieder zurück zu Ubuntu zu gehen. Also Ubuntu CD eingelegt und 15 Minuten später wieder mein vertrautes Ubuntu gehabt. Hier fühle ich mich wohl…..

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